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Supercross Dortmund 2023 – ADAC Supercross und Interviews

Supercross Pressekonferenz und Interviews von den Fahrern aus der Westfalenhalle in Dortmund

Supercross Dortmund 2023 – ADAC Supercross und Interviews

Der Supercross Dortmund 2023 – Erste Runden auf der Bahn und Interviews aus der Westfalenhalle Dortmund mit Jürgen Hieke – ADAC-Vorstandsmitglied für Sport und Stellvertreter des Vorsitzenden, Matt Moss (Kawasaki Elf Team Pfeil), Justin Bogle (KTM Sarholz Racing Team), Cédric Souybeyras (Twenty Suspension), Paul Haberland (sixtyseven), Carl Ostermann (BULLS.Xtreme HUSQVARNA SX Racing), Sebastian „Basti“, Wolter (Freestyle-Legende und jetzt im Orga-Team) #adac #supercross #dortmund #SX2023

Das ADAC Supercross Dortmund ist startklar für das Vollgas-Wochenende: Seit Montag haben 200 LKW-Ladungen Lehmboden die Westfalenhalle in die ultimative Offroad-Arena verwandelt. Der 38. Ausgabe des Hallencross in Dortmund presented by KTM, Husqvarna und GasGas steht nichts mehr im Wege. Von Freitag bis Sonntag sind die internationalen Topstars der Cross-Szene zu Gast in der Ruhr-Metropole um an drei Tagen den ‚König von Dortmund‘ unter sich auszumachen. Der Samstagabend ist bereits bis auf den letzten Platz ausverkauft, für Freitag und Sonntag sind online und an der Tageskasse noch Tickets erhältlich.

„Als die Motorräder heute das erste Mal angelassen wurden und die Jungs die ersten Testrunden in der Halle absolviert haben, kribbelte es schon ordentlich“, sagt Jürgen Hieke, Vorstand Sport des veranstaltenden ADAC Westfalen im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz am Donnerstag. „Ich freue mich schon riesig auf morgen, dann sorgen knapp 10.000 Zuschauer in der Halle für Stimmung. Wenn die Westfalenhalle brodelt und die Protagonisten sich packende Rennaction liefern, ist das dann der Dank für die viele Arbeit – vor allem auch der ehrenamtlichen Helfer – die in dieser Premium-Veranstaltung steckt.“

Nach 14 Jahren Pause ist Matt Moss (Kawasaki Elf Team Pfeil) zurück in Dortmund. 2009 gewann der Australier den Auftaktabend. „Meine Erinnerungen an Dortmund sind durchweg positiv, auch wenn ich nach meinem Sieg am Freitag tags drauf gestürzt bin“, sagt der Australier. „Als ich dann den Anruf bekam, in Dortmund wieder an den Start gehen zu können, musste ich nicht lange überlegen. Einzig an den engen und kurzen Kurs musste ich mich wieder etwas anpassen und speziell darauf vorbereiten. Ich bin davon überzeugt, dass ich an dem Wochenende jede Menge Spaß haben werde, denn es sind einige coole Jungs mit dabei.“

Das erste Mal in Deutschland am Start ist Justin Bogle (KTM Sarholz Racing Team) aus den USA. „Ich bin in den Staaten viel Arenacross gefahren. Als ich mir dann hier in Dortmund die Strecken der letzten Jahre angeschaut habe, konnte ich es zunächst gar nicht fassen“, sagt der 30-Jährige. „Der Kurs ist eng und extrem anspruchsvoll. Auf der anderen Seite sind die Zuschauer so viel näher dran. Das ist eine unglaubliche Energie, die da rüberkommt und ich möchte ein Wochenende absolvieren, an das ich mich noch lange erinnere.“

Gut vorbereitet kommt Cédric Souybeyras (Twenty Suspension) nach Dortmund. Der Franzose ist nach seinem ADAC SX-Cup-Auftaktsieg in Stuttgart bis in die Haarspitzen motiviert. „Vor drei Jahren bin ich als Führender in den Finaltag in Dortmund gestartet und hatte am Ende doch das Nachsehen, musste mich im Kampf um den Titel ‚König von Dortmund‘ dem Sieger Tyler Bowers geschlagen geben“, sagt der Franzose. „Nun kehre ich stärker zurück. Ich bin in einer Topverfassung und freue mich auf den Wettkampf.“

Die Farben Schwarz, Rot und Gold repräsentieren unter anderem Paul Haberland (sixtyseven) in der Klasse SX1 und Carl Ostermann (BULLS.Xtreme HUSQVARNA SX Racing) in der SX2 hoch. Auch die beiden jungen Deutschen haben sich gut auf den Mega-Event in der Westfalenhalle vorbereitet. „Ich habe speziell Supercross trainiert. Mein Ziel ist es, in erster Linie Spaß zu haben und mich für die Abendveranstaltung zu qualifizieren – mal schauen, was ich dann rausholen kann“, sagt Haberland. Ostermann ist zur Vorbereitung zeitweise extra zu SX-Dortmund-Legende Florent Richier nach Frankreich gezogen, der über einen eigenen Track verfügt. „Viele französische Fahrer haben eigene Kurse daheim und dann treffen sie sich abwechselnd auf diesen Kursen, um gemeinsam zu trainieren. Da habe ich viel gelernt. Ich kenne meine Konkurrenz und bin davon überzeugt, dass ich hier in Dortmund – in meinem Wohnzimmer – gute Ergebnisse erzielen kann.“